Crafted in cosmic flow

Kreativität ist für mich kein geradliniger Prozess.

Über 20 Jahre lang war Druck in meinem Leben als Grafik- und Webdesignerin der verlässlichste Auslöser für kreative Leistung. Der Weg dorthin fühlte sich oft zäh und herausfordernd an – fast immer gefolgt von Euphorie über das Ergebnis und der Freude meiner Kunden.

Also bin ich dieser Methodik gefolgt, ohne sie je wirklich zu hinterfragen.

Bis zum Burnout.
Und selbst danach brauchte es noch ein paar heftige Panikattacken, bis ich endlich innehielt.

In dem Moment, in dem Sicherheit und Absehbarkeit wegfielen, begann ich, mich wirklich zu sehen. Ich trug Schicht für Schicht von mir ab – bis kein Glaubenssatz mehr übrig war, an dem ich noch rütteln konnte. Ich ließ meinen gut bezahlten Unijob hinter mir und folgte der Einladung eines guten Freundes nach Mexiko.

Ich erinnere mich genau an das Telefonat: Im Fernsehen lief irgendeine Reise-Doku. Ein alter, klappriger weißer Käfer fuhr durchs Bild. Genau so einen hatte sich mein lieber Freund Monate zuvor dort gekauft.
Meine Tochter saß neben mir, sah mich an und sagte sofort, ich solle fliegen und mir keine Sorgen machen. Sie kämen auch drei Wochen ohne mich aus.

So stieg ich in den Flieger, fuhr drei Wochen mit einem alten klapprigen weißen Käfer durch Yucatan und hob nach meiner Rückkehr so richtig ab.

Ich habe eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin gemacht, arbeite heute mit Autisten und gestalte nur noch Webseiten für Menschen, die aus Passion und Berufung heraus wirken.

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Wenn ich einen der größten Impacts teilen dürfte, dann diesen:
die Fähigkeit, sich von Angst zu lösen.


Nichts im Leben festzuhalten. Es nicht zu schieben, zu drücken oder hinter sich herzuziehen.
Sich in einen gemütlichen Sessel zu lehnen und das eigene Leben wie eine Feel-Good-Serie zu betrachten – mitzuleben, mitzulachen, mitzufiebern und auch mitzuweinen.

Mit dem tiefen Vertrauen, vor nichts Angst haben zu müssen, was das Leben noch bereit hält. Anfangs fühlte sich das wie ein Experiment an, manchmal sogar naiv. Doch seitdem fließt alles. Mühelos.

Wo ich früher Druck brauchte, nehme ich heute wahr, was ich brauche und was ich fühle. Ich muss nichts mehr planen oder mich an Sorgen klammern – und irgendwie fügt sich alles in einer Kreativität, die mich selbst immer wieder schmunzeln lässt.

Ich fühle mich von meinem eigenen Leben auf eine sehr liebevolle Art entertained.

Und das mit der Angst?

Ich habe so das leise Gefühl, dass die Energie, die frei wird, wenn man sie loslässt,
Level für Level die Intuition freischaltet. Quasi der sanfte Antrieb, der den Sessel durchs Leben flowt.

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Mein Schmuck ist Ausdruck dieser Haltung.
Jedes Detail hat seinen Platz – nichts ist zufällig, nichts zu viel.
In jedem Stück ist eine kleine Anekdote verwoben.

„Wenn die Seele bereit ist, beginnt das, was du suchst, dich zu suchen.“ Rumi